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Bergisches Symposium zum Produkt- und Markenschutz

Bergisches Symposium zum Produkt- und Markenschutz Presseinformation vom 23. November 2008

Rund 100 Unternehmer, Verbandsvertreter und Wissenschaftler tagten am 19. November 2008 im Wuppertaler Verbandshaus zum Thema des Produkt- und Markenschutzes sowie der Geräte- und Produktsicherheit.

Inhaltsverzeichnis:


Der volkswirtschaftliche Schaden durch Produkt- und Markenpiraterie schätzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag allein für Deutschland auf jährlich ca. 25 bis 30 Milliarden Euro ein. Hierdurch sind schon etwa 70.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Gerade bergische Unternehmen der Schneidwaren- und Werkzeugindustrie sowie der chemischen und pharmazeutischen Industrie können durch Produktpiraterie gravierende, betriebswirtschaftliche Schäden erleiden.

Dr. Klaus-Peter Starke, Geschäftsführer der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände, und Oberbürgermeister Peter Jung machten direkt zum Tagungsbeginn sehr deutlich, dass Produktpiraterie auch Leib und Leben von Verbrauchern gefährden kann. Hiergegen müssen die Fachleute von Industrie, Handel und Marktüberwachung wirksam vorgehen. Dazu wurden auf der Tagung eine Reihe praxisorientierter Handlungsoptionen präsentiert und diskutiert.

Auch die Verbraucher selbst sollten bei ihren Kaufentscheidungen verantwortlich handeln. Als Unterstützungshilfe hierzu wurde der „Verbraucherleitfaden: Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie“ vorgestellt. www.produktpiraterie.org

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Karl-Heinz Lang
Telefon: 0202 / 731000
Telefax: 0202 / 731184
E-Mail:
Internet: www.institut-aser.de

Presseinformation zum Download

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Technologiedatenbank

Zugang zur „Technologiedatenbank der Sicherungsmittel“.

Verbraucherleitfaden

Download vom „Verbraucherleitfaden Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie“.

Internet-Plattform

Zugang zur „Plattform für Produkt- und Markenschutz sowie Geräte- und Produktsicherheit“.

Beitragsdokumentationen

Bilddokumentationen

Bitte klicken Sie auf die Fotos für eine größere Darstellung.

Begrüßung der ankommenden Teilnehmer/innen im Foyer des Wuppertaler Verbandshaus der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. durch Dr. Klaus-Peter Starke (VBU-Geschäftsführer), Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung und Andreas Schäfer vom Institut ASER e.V. (v.l.n.r.).


Dr. Klaus-Peter Starke von der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. begrüßte die Teilnehmer/innen und eröffnete das III. Symposium Ergonomische Produktgestaltung.


Peter Jung, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, sprach die Grußworte zum III. Symposium Ergonomische Produktgestaltung „Technologien zum Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie und zur Verbesserung der Geräte- und Produktsicherheit“.


Moderator Dr. Ralf Pieper von der Bergischen Universität Wuppertal leitete thematisch die Fachbeiträge der 1. Session ein.


Dirk Moritz vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Bonn erläuterte den Status quo in Sachen CE-Kennzeichnung vs. GS-Zeichen in der Europäischen Union.


Christine Lacroix von Aktion Plagiarius (Elchingen) und vom Museum Plagiarius (Solingen) skizzierte das Ausmaß, die Schäden und die Gefahren, die durch die Produkt- und Markenpiraterie hervorgerufen werden.


Andreas Schäfer vom Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal stellte Module des aktiven Produkt- und Markenschutzes vor, welche im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erarbeitet wurden.


Jörg Biermann von 3M Deutschland GmbH in Neuss präsentierte validierte Praxislösungen zur eindeutigen Identifikation von Produkten zum Schutz vor Plagiaten und Fälschungen.


Michael Kleinbongartz von der KUKKO Werkzeugfabrik in Remscheid gab einen Anwenderbericht zum Einsatz technischer Schutzmaßnahmen bei Werkzeugen.


Moderator Karl-Heinz Lang vom Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal leitete thematisch die Fachbeiträge der 2. Session. Das Schlusswort zum III. Symposium Ergonomische Produktgestaltung sprach Peter Wanders von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund (v.l.n.r.).


Plenum am 19. November 2008 im Wuppertaler Verbandshaus beim III. Symposium Ergonomische Produktgestaltung zum Abschluss der Tagung.

Video / Audio

Technologien zum Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie und zur Verbesserung der Geräte- und Produktsicherheit Technologien zum Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie und zur Verbesserung der Geräte- und Produktsicherheit
Video zum III. Symposium Ergonomische Produktgestaltung am 19. November 2008 in Wuppertal.

Technologien zum Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie und zur Verbesserung der Geräte- und Produktsicherheit Technologien zum Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie und zur Verbesserung der Geräte- und Produktsicherheit
Audio zum III. Symposium Ergonomische Produktgestaltung am 19. November 2008 in Wuppertal.

Berichtigung:

In dem Video- und dem Audiobeitrag vom 19. November 2008 wird auf einen volkswirtschaftlichen Schaden durch Produkt- und Markenpiraterie in Deutschland von jährlich 30 Millionen Euro hingewiesen.

Grundsätzlich und auch in der aktuellen, weltweiten Finanzkrise sowie der gerade anlaufenden Wirtschaftskrise geraten schnell mal die Zahlenworte „Millionen“ und „Milliarden“ ganz sicherlich vollkommen unbeabsichtigt durcheinander, wie es in diesen beiden Fällen wohl auch geschehen ist.

Richtig ist, dass der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) den gesamtwirtschaftlichen Schaden durch Produkt- und Markenpiraterie für Deutschland auf jährlich 20 bis 30 Milliarden Euro einschätzt.

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